DOREEN UHLIG + M. B.


VERÖFFENTLICHUNG ZWEI

Installation zusammen mit einem Häftling der Jugendvollzugsanstalt Neustrelitz






Doreen Uhlig arbeitet seit Anfang 2008 mit dem jugendlichen Inhaftierten M. B. zusammen, der in der JVA Neustrelitz
Klavierspielen gelernt hat.

In der Ausstellung steht das Klavier des Häftlings
in einem in Originalgröße übertragenen Grundriss seiner Zelle. Das
elektronische Instrument gibt M. B.s Spiel von Mozarts „Rondo alla Turca“ wieder, das im Gefängnis aufgezeichnet wurde.

Die Aufnahme wurde
in eine Partitur übersetzt (Transkription: Manuel Schmiedel), die alle Eigenwilligkeiten des Spiels
minuziös erfasst. Die Partitur lag für die Ausstellungsbesucher zum Mitnehmen bereit. Sie bleibt, selbst für professionelle
Pianisten, unspielbar. Die Lektüre oder ein Spielversuch kann das Ringen des Häftlings kommunizieren, macht jedoch
auch die Grenzen der Nachvollziehbarkeit deutlich.

Der Katalog zur Ausstellung veröffentlicht erstmals ein Gespräch über die Zusammenarbeit im Gefängnis.






Die vollständige Partitur hier anfordern



Gespräch M. B. und Doreen Uhlig, 19.04.2009

Das Gespräch wurde aufgezeichnet für den Katalog zur Ausstellung "Knast sind immer die anderen".


D. U.: Okay, wie fangen wir an? Die erste Frage der Kuratorin war: Wie kam es zur Zusammenarbeit?

M. B.: Ich habe im September 2007 beim klassischen Konzert gespielt, nach dem Konzert hast du mich angesprochen und mir Löcher in den Bauch gefragt und beim nächsten Konzert im Oktober warst du dann auch da. Du hast mich gefragt, ob ich Interesse an einer Zusammenarbeit hätte.

D. U.: Ich war, wie soll ich sagen, von dem Konzert und dem Ort Gefängnis und von deinen Beschreibungen aufgerührt, richtig ratlos und auch überfordert. Wenn das kein Grund ist für eine Zusammenarbeit. Ich hatte einfach ein starkes Interesse, mit dir zusammen was zu probieren. Aber was war deine Motivation?

M. B.: Na gut, ich sag mal, Interesse ist auch dabei gewesen, ich habe so etwas ja auch noch nie gemacht. Und, ja, ich weiß nicht, ich könnte jetzt noch so ein paar Sachen sagen, die alle hören wollen, „um etwas Positives zu schaffen“ und so was. Aber im Endeffekt wussten wir beide noch nicht so richtig, was jetzt so gemacht wird. Oder?

D. U.: Stimmt. Bei unserem zweiten Treffen saßt du nach dem Konzert mit deinen Angehörigen da, ich wollte nicht stören. Dann riefen die Beamten schon: „Einschluss“. Da habe ich dich angesprochen. Du hast dich mir gegenübergesetzt und es kam mir so vor wie bei einer Verhörsituation, du saßt ganz formal da, Arme auf der Tischplatte. Ich habe nur gesagt: „Wir haben keine Zeit, ich bin Bildende Künstlerin und...“, und du fragtest: „Was sind Sie?“, ich hab gesagt: „Ich bin Künstlerin und ich würde gern mit dir zusammen arbeiten... Ein Projekt machen.“ Und dann hast du gefragt: „Und was?“, und ich hab gesagt: „Ich hab keine Ahnung.“ Ich wusste es wirklich nicht. Und da hast du sofort „Ja“ gesagt.

M. B.: Ja.

D. U.: Und der Beamte hat wieder gerufen: „Einschluss“, du bist aufgesprungen und ich also auch, und dann hast du mir absolut verbindlich die Hand gegeben. Und bei diesem Handschlag hab ich gedacht: ‚Okay. Machen wir. Jetzt ist es raus.’ Das war toll. Aber als der Antrag nach über vier Monaten endlich durch war, wir die Erlaubnis hatten, habe ich zwei Monate auf deine Reaktion gewartet und dann wusste ich doch nicht mehr, wie verbindlich das war.

M. B.: Ja? Echt? Na ja, war ja keine böse Absicht. Ich bin nur ein bisschen vergesslich.

D. U.: Du hast dann doch geantwortet und wir haben uns zunächst bei Besuchsterminen getroffen, immer eine Stunde lang. Da saßen immer mehrere Gefangene mit ihren Angehörigen in einem Raum.

M. B.: Ein korrekter Sozi regelte dann alles, damit auch andere Treffen stattfinden konnten. Ab da haben wir uns regelmäßig im Hafthaus getroffen, auch mehrere Stunden.

D. U.: Und wirst du wegen unserer Zusammenarbeit manchmal dumm angesprochen von anderen Häftlingen?

M. B.: Eigentlich nicht, nein. Also gar nicht. Und wenn, dann weiß ich schon, wie ich darauf reagiere. Wirst du mal dumm angesprochen, draußen?

D. U.: Dumm nicht. Aber angesprochen werde ich oft. Es gab bisher keine Arbeit, über die ich so viel mit Dritten sprechen wollte beziehungsweise sprechen musste. Das hängt sicher damit zusammen, dass die Eindrücke so stark sind, und ich dich, den direkten Arbeitspartner, nicht so oft kontaktieren kann. Außerdem brauche ich manchmal noch ein Außen. Aber nein, dumme Bemerkungen gibt es kaum, im Gegenteil. Natürlich kommen viele Fragen. „Wie ist das so im Gefängnis?“, „Hast du Angst, wenn ihr dann zusammen in einem Raum seid?“, immer wieder: „Was hat er gemacht?“ Bei denen, denen ich schon mehr erzählt habe, manchmal auch: „Wie geht es ihm?“

M. B.: Und hast du Angst?

D. U.: Nein, dir gegenüber habe ich überhaupt keine Angst. Wenn nicht immer mal ein Beamter in unseren Raum reinschauen würde, könnte ich manchmal sogar vergessen, dass ich im Gefängnis bin. Weißt du, ich sitze ja immer mit dem Rücken zu den Fenstern. Nein, Angst habe ich nicht, aber ich bin oft unsicher. Kannst du dich erinnern, wie es war, als ich dir geholfen habe, dein Klavier vom Arbeitsraum zurück in die Zelle zu tragen? Ich hatte den Eindruck, die anderen Häftlinge beobachten mich ganz genau. Aber es kam keine Bemerkung. Hattest du was zu ihnen gesagt? Langsam ist dann einer aufgestanden und hat mir das Klavier abgenommen. Es war eine Spannung da, ein Konflikt, aber keine Sprache, soweit ich mich erinnere. Da gibt es noch oft eine große Befangenheit auf meiner Seite. Der Wunsch, normal mit den anderen Gefangenen umzugehen und gleichzeitig weiß ich natürlich, es gibt eben keine Normalität zwischen den anderen Häftlingen und mir. Ich fühle mich noch jetzt manchmal wie ein Eindringling, wie eine Störung. Oder wie ein Regelbruch.

Sprechen wir über die Zusammenarbeit. Was wir machen, versteht sich ja als eine Serie. Der Titel ist VERÖFFENTLICHUNG, und das ist auch Programm. Eigentlich habe ich erst nach einiger Zeit klar gesehen, dass der besondere Wunsch nach der Veröffentlichung gerade aus dem Gefängnis heraus eigentlich nur meine Idee ist.

Meine Projektion auf dich. Für mich als Künstlerin sind Veröffentlichungen sowieso immer wichtig und ich dachte, im Gefängnis muss das noch viel bedeutender sein, weil man so abgeschlossen ist von der Außenwelt.

M. B.: Mhm. Na, eigentlich nicht so richtig. Ich habe nicht so unbedingt den Drang, der Welt damit was zu sagen. Es ist nicht so, dass ich das nicht will, es ist nur so, dass ich nicht unbedingt den Drang danach habe. Ich denke mal, als Künstlerin ist es normal, dass man veröffentlichen will, dafür ist man ja Künstlerin, ich könnte aber auch damit leben, wenn wir das nur so für uns machen würden.
Natürlich ist es auch nicht schlecht, wenn man etwas zeigen kann für Leute, die da nicht drin stecken. Die Lebensumstände von drinnen sind für jemanden von draußen sicher interessant. Ich denke, dass das Klavierspiel auch schon was vermittelt. Darum geht es ja eigentlich, bei VERÖFFENTLICHUNG EINS, dieses "immer wieder versuchen". Ich denke schon, dass das den Leuten was sagt.

D. U.: Ich bekomme ja auch viel darüber mit, was für dich in der Anstalt gerade wichtig ist. Und da ist meine Frage: Wie wirken sich aktuelle Ereignisse in deinem Leben auf die Arbeit aus?

M. B.: Du erinnerst dich ja noch, als das mit den Lockerungen abgelehnt wurde, da kreisten ja auch die Gedanken die ganze Zeit darum, weil das ja auch was Einschneidendes ist. Lockerung hätte bedeutet, dass ich Ausgang habe, dass ich draußen rumlaufen kann, mit Beamten erst und später allein. Das wurde mir quasi schon zugesagt, dass mein Bericht abgeschickt würde, und dann haben sie es sich wieder anders überlegt und haben gesagt, wir machen erst noch ein Gutachten, was negativ ausgefallen ist. An dem einen Tag bin ich dir bestimmt drei Stunden damit auf den Sack gegangen. Oder? Und man ist ja dann auch allgemein demotiviert.

D. U.: Ich kann mich erinnern, am Tag nach der ersten VERÖFFENTLICHUNG bin ich, sehr froh, gleich hierher gefahren. Ich musste lange auf dich warten, weil du eben dieses Gespräch hattest wegen der Lockerung. Du hast mir dann lang davon erzählt. Drei Stunden, sagst du? Und dann hast du unvermittelt gesagt: „Okay, nun erzähl mal, wie war die Ausstellung?“ Ich habe dir ausführlich davon berichtet und war heilfroh, Botin guter Nachricht zu sein. Auch wenn eine gelungene Ausstellung natürlich in keinem Verhältnis steht zu einer Lockerung. Nein, auf den Sack bist du mir nie gegangen. Der Konflikt interessiert mich ja, die Zusammenbrüche und die Frage, wie man da wieder raus kommt. Wenn ich eine Blumenwiese hätte malen wollen, würde ich wohl nicht unbedingt mit einem Gefangenen zusammenarbeiten.

M. B.: Mhm.

D. U.: Vielleicht kannst du noch ein bisschen mehr darüber sagen, wie es nun weitergeht. Für die Dauer der Ausstellung in der NGBK wird es noch mal so sein, dass dein Klavier aus der Anstalt geholt wird... Graut es dir?

M. B.: Ich sag mal so, es fehlt einem schon. Aber es ist ja für einen guten Zweck. Ich kann mich ja auch in der Mensa mal ans Klavier setzen. Es geht schon irgendwie. Obwohl ich es natürlich vermisse.

D. U.: Beim letzten Mal gab es im Ausstellungsraum die Markierung deiner Zelle und dein Klavier – und du hattest währenddessen eine Markierung für das fehlende Klavier in deiner Zelle. Das fand ich schön. Es hat natürlich kaum jemand sehen können. Auch ich nicht. Nur du, ein paar Beamte sicher, vielleicht haben es auch ein paar Mitgefangene auf deinem Bereich bemerkt.

M. B.: Ja.

D. U.: Wir hatten für die NGBK zunächst eine andere Arbeit geplant...

M. B.: Ich hatte ein Klavierprogramm gemacht, es ging darum, dass ich das hier im Knast einspiele, und dass das dann transkribiert wird, so wie ich es gespielt habe und dass das dann bei der Ausstellung gespielt wird von einem professionellen Pianisten.

D. U.: Gespielt mit allen Besonderheiten, eingeschlossen der Fehler und Korrekturen. Der Fehler ist im Gefängniskontext ja ohnehin grundlegend Thema, und durch einen bestimmten Fehler beim Klavierspiel bin ich auch auf dich aufmerksam geworden, als ich damals zum Konzert das erste Mal im Gefängnis war. Ich muss das ausführlicher erzählen. Du hattest so einen riesigen Klopper gespielt, von Bach Toccata und Fuge in einer Bearbeitung für Klavier. Das hat mich beeindruckt, dein Mut oder auch die Anmaßung, dieses Stück zu wählen. Zu diesem Zeitpunkt hattest du laut der Ansage des Klavierlehrers erst eineinhalb Jahre Unterricht. Ihr Klavierspieler durftet damals noch Privatkleidung tragen, du hattest einen ganz schwarzen, dicken Pullover mit Kapuze an. Ich sah dich die ganze Zeit nur von hinten. Du bist zum Klavier gegangen und hast also Toccata und Fuge gespielt und es gab da eine Wiederholung im Stück. Du bist aus dieser Wiederholung nicht raus gekommen und also immer wieder um die gleiche Stelle gekreist. Weil ich das Stück kannte, gab es auch Momente, wo ich mir eingebildet habe, ich wüsste, wie der richtige Ton zu finden sei, ich wurde richtig ungeduldig. Ich habe erst gemerkt, wie angespannt ich war, als du, nach gefühlten 50 Wiederholungen, da wieder raus kamst. Ich bin richtig zusammengesunken in meinem Stuhl. Du aber bliebst die ganze Zeit scheinbar unberührt, absolut ruhig. Wenn du fehlerlos gespielt hättest, ich wäre gar nicht besonders aufmerksam geworden.

Ich hätte vielleicht gedacht, der kann gut spielen. Aber es hätte mich nicht in der Stärke beeindruckt. Dieser kurze Moment zwischen dem Fehler und dem Zeitpunkt, wo du aus dem Fehler raus kamst, war für mich von großer Intensität. Auch, weil ich dabei so sehr auf mich und mein Wollen, auf meine Ansprüche und Forderungen dir, einem Fremden, gegenüber, zurückgeworfen wurde. Das war dann auch Ausgang unserer Arbeit. Und ist noch immer Thema.

M. B.: „Können wir kurz unterbrechen, ich muss mal für kleine Straftäter.

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M. B.: Die haben mir eben meine Bude gefilzt.

D. U.: Die haben dir die Bude gefilzt?

M. B.: Ja.

D. U.: Das ist aber gemein, dass sie das gerade jetzt machen.

M. B.: Eigentlich schon, ja. Am Wochenende auch noch. Vor allem, meine Bude wurde Mittwoch gefilzt. Das sehen die auch im Computer.

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D. U.: Wieso hast du überhaupt das „Rondo alla Turca“ ausgewählt?

M. B.: Na, weil es so fröhlich ist und etwas anderes, als man erwartet. Vielleicht erwartet man eher ein trauriges Liedchen, und dann kommt da so was Schnelles, Fröhliches. Das steht im Kontrast zu dem Umfeld.

D. U.: Hast du manchmal fröhliche, lustige Momente hier?

M. B.: Ja, hab ich schon. Irgendwo hat man sich ja auch schon arrangiert mit der ganzen Situation, und dann kann man auch mal lustig sein. Keine Ahnung. Wenn man mit Kollegen rumarscht, oder... ich weiß nicht, es war auch mal ein fröhlicher Moment, da hieß es, ich krieg Lockerung. Aber das wird ja nun nichts. Aber man kann ja auch vielleicht normal mal so ein bisschen lachen. Vielleicht nicht immer. Aber manchmal.

D. U.: Manche möchten vielleicht, dass ihr die ganze Zeit traurig seid und über eure Tat nachdenkt.

M. B.: Aber im Endeffekt kann das auch nichts bringen. Das macht es auch nicht rückgängig oder besser. Natürlich sollte man darüber auch nachdenken, aber wenn man die ganze Zeit nur nachdenkt, wird man, glaube ich, auch ein bisschen wirr im Kopf. Man muss sich dann auch mit anderen Sachen beschäftigen. Ja.

D. U.: Sprechen wir über unsere Zusammenarbeit und wie wir sie über die Mauern hinweg organisieren können.

M. B.: Draußen kann ich ja nun nicht viel machen. Alles, was mit Außenorganisation zu tun hat, musst ja dann du übernehmen. Bestimmt wird die Arbeit auch dadurch, dass du nicht so lange bleiben kannst, wie du willst, sondern nur bis Einschluss. Es ist alles reglementiert. Bestimmte Sachen gehen nicht, für Fotos muss man eine Genehmigung beantragen, man darf keine Gesichter sehen, Telefon ist nicht erlaubt oder du darfst nicht einfach so auf meinen Haftraum. Oder du kannst mir nicht einfach mal das Aufnahmegerät da lassen, damit ich abends mal das Klavierspiel aufnehmen kann, weil Aufnahmegeräte nicht erlaubt sind.

D. U.: Wir können nicht alles, was wir aufzeichnen, veröffentlichen. Spezifisch ist auch, dass wir deinen Namen nicht nennen dürfen.

M. B.: Das ist so festgeschrieben im Gesetz. Aus Schutzgründen. Damit man später nicht irgendwelche Nachteile hat, weil man im Knast war. Obwohl, selbst wenn da jetzt mein Name genannt würde, glaube ich nicht, dass ich irgendwelche Nachteile hätte.

D. U.: Was ich schön finde ist, dass du bei der Ankündigung der Ausstellung der einzige Häftling bist, der da namentlich genannt wird, wenn auch nur mit den Initialen. Weil ich immer argumentiere, es ist nicht so, dass ich mit dir was mache, sondern wir machen das tatsächlich zusammen. Weshalb es mir auch lieber wäre, wenn man deinen Namen nennen könnte. Sofort kommt sonst die Vorstellung, du kannst nur mitmachen. Fühlst du dich als Mitmacher?

M. B.: Nein, wir machen das ja zusammen. Ist ja nicht so, dass du mir etwas vorsetzt und ich das dann mache. Ne, wir sind da schon gleichberechtigt.

D. U.: Ich habe neulich einen Vortrag über unsere Arbeit gehalten. Für die HörerInnen dort war wichtig zu erfahren: Was geschieht, wenn du raus kommst aus dem Gefängnis? Ich kann mir von meiner Seite her ja vorstellen, dass unsere Zusammenarbeit noch sehr lange dauert.

M. B.: Ich mir auch. Aber noch ist ja Zeit. Es ist ja noch nicht so absehbar, wann ich da rauskomme. Ich sehe es nicht so, dass man sich da jetzt schon darüber Gedanken machen muss, weil es ja doch noch eine relativ lange Zeit ist.





Knast sind immer die anderen
kuratiert von Susanne Hanus
NGKB Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin

22.08.2009 - 27.09.2009


Herzlichen Dank an Rudi Fink und Manuel Schmiedel.



Einladung / Programm zu Knast sind immer die anderen – Download PDF

Katalog ISBN: 978-3-938515-30-3 (dt.) | ISBN: 978-3-938515-33-4 (engl.)
Link NGBK – Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin