DOREEN UHLIG + JANET GRAU


DEVOTION

Performance / Installation






Janet Grau und Doreen Uhlig bewohnten während der fünftägigen Performance eine Installation, die zwei
stilisierte und kommunikativ aufeinander bezogene Privaträume darstellte. Während der gesamten Dauer von
Devotion verzichteten sie auf jeglichen Kontakt mit Kommunikationsmedien und sie sprachen auch nicht.
Dennoch führten die Performerinnen ein durchgehendes Gespräch, welches sie langsam und aufwändig auf
verschiedene Kleider stickten und einander zuschickten.

Die Künstlerinnen trugen im Verlauf der Performance diese Kleider und tauschten sie, einem klaren System
folgend, mit jedem Informationstransfer untereinander aus. Dazu benutzten sie ein zur Installation gehöriges
Transportsystem aus Wäscheleinen und Seilzügen.

Die Performance war jederzeit öffentlich. Die Räume waren von außen einsehbar und konnten vom Besucher
betreten werden. Am Ende fand eine Finnisage statt, bei der die Performance und das dabei geführte Gespräch,
das dann auf drei Kleider verteilt gestickt war, zur Diskussion gestellt wurde.











Dresden
04.09.2001, 10 Uhr bis 08.09.2001, 14 Uhr

Dauer: 100 Stunden




Texte zur Arbeit
DAS KLEID DER NACHBARIN Susanne Greinke, 2001
[DIARY EXCERPTS] Laura Park, 2001
SCHNECKENPOST Jutta Liesen, 2001